Lilia Kapitel 5

         Kapitel 5

Kaito hield inne und musterte Lilia. Seine dunklen Sturmaugen fixierten Lilias hellblaue. Schnell blickte Lilia weg. Kaito trat hinaus und zog sein Kristallschwert. "Lauft! Schrie er über seine Schulter und wehrte den ersten Schlag der ersten Wache ab. Minara und Lucia drengten sich gleichzeitig aus dem Versteck und taten wie ihnen Geheißen. Sie rannten und zwar in die andere Richtung. "Feiglinge!" zischte Lilia und stellte sich neben Kaito. Die erste Wache lag bewegungslos auf dem harten Geröll. "Das war erst der Erste! Die anderen werden uns auch schnell bemerken! Lauf weg!" bestimmte Kaito. Lilia grinste kühl und ohne eine Spur Fröhligkeit auf dem Gesicht. "Ich bin kein Feigling und 10 Mal stärker als du je sein wirst." spottete sie schon wieder. Sie spreitzte ihre Finger. Plötzlich wurden ihre Hände von Schnee und Eissplittern bedeckt. Laut klirrend spreitzte sie sie nochmal und die Teilchen zersprangen, verteilten sich schwebend um ihre Hände und blieben mit einer hoch und runter Bewegung an ihren Positionen. Eine Wache hatte sie bemerkt und lief brüllend auf die junge Prinzessin zu, das Schwert hoch erhoben. Schneller als ein Blitz stand sie plötzlich hinter der Wache, die angehalten und sich suchend nach ihr umgeblickt hatte. Mit einer einzigen fließenden Bewegung holte sie mit einer Hand aus und schlug zu. Ihre Hand selbst berrührte ihn nicht, aber die scharfen Eisteilchen schon. Diese steckten jetzt halb in seinem Rücken. Er konnte sich nicht bewegen. Blitzschnell bewegte sie ihre Hand nach unten und die Wache schrie schmerzerfüllt auf, als sie seinen Rücken aufschnitt und sackte tot zu Boden. Die Eiskristalle, die wenn sie ihre Hand schwang, 10 cm lang wurden, schrumpften wieder zu Splittern. Kaito stand einfach nur da und sagte nichts. Plötzlich rannte er auf sie zu und schlug mit seinem Schwert über ihren Kopf. Es klirrte. Er hatte ihr, ihr Leben gerettet, denn eine der Wachen hatte sich herangeschlichen und wollte gerade sein Kriegsbeil in ihren Kopf bohren. Blitzschnell schnitt Kaito ihm die Kehle auf. "Das reicht an Grausamkeit!" bestimmte Lilia kalt. "Den Rest erledige ich ohne Blutvergießen!" Sie streckte beide Arme nach vorne aus, die Handflächen nach oben und pustete leicht darüber. Tausende von Schnee und Eisteilchen flogen aus ihren Handflächen und verteilten sich um die restlichen drei veindlichen Krieger. Erstaund ließen sie ihre Waffen fallen und fassten sich an den Hals, als bekämen sie keine Luft. Lilia krümmte langsam ihre Finger und die Krieger fielen zu Boden. Sie zitternden am ganzen Körper. Auf einmal hörten sie auf zu zittern. Sie waren tot.

Im nächsten Kapitel geht es weiter...

11.10.12 16:23

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